Bund Deutscher
Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS –
Landesvereinigung Niedersachsen

Das Ehrenamt

 

Das Amt der Schiedsmänner und Schiedsfrauen ist ein Ehrenamt. Das heißt, die Schiedsmänner und Schiedsfrauen stellen ihre Freizeit für die Führung des Amtes der Gesellschaft zur Verfügung, so dass das Schlichtungsverfahren vor dem Schiedsamt für die Bürgerin und den Bürger äußerst kostengünstig durchgeführt werden kann. Die Schiedsmänner und Schiedsfrauen erhalten lediglich von der Verfahrens- bzw. Vergleichsgebühr 50% als Aufwandsendschädigung.

Die Schiedsmänner und Schiedsfrauen werden vom Rat der Gemeinde oder Stadt gemäß § 4 NSchÄG auf fünf Jahre gewählt. Sie können beliebig oft wieder gewählt werden. Nach der Wahl werden die Schiedsmänner und Schiedsfrauen von dem/der zuständigen Amtsgerichtdirektor(in) oder dem/der beauftragten Richter(in) nach § 5 NSchÄG bestätigt. Danach erfolgt die förmliche Verpflichtung gemäß § 6 NSchÄG, die Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen.  

Die Schiedsmänner und Schiedsfrauen werden durch fachgerechte Lehrgänge geschult, damit sie das Amt sach- und fachgerecht ausüben können. Außerdem kann sich jeder Schiedsmann und jede Schiedsfrau zum Mediator oder zur Mediatorin ausbilden und zertifizieren lassen.

Schiedsmänner und Schiedsfrauen sind nach § 2 NSchÄG VV verpflichtet, sich durch Aus- und Fortbildung mit den Vorschriften und den Aufgaben ihres Amtes vertraut zu machen und sich insoweit auf dem jeweils neuesten Stand zu halten. Sie sollen regelmäßig an den Fortbildungsveranstaltungen der Organisation, die sich die Wahrnehmung der Interessen der Schiedsmänner und Schiedsfrauen satzungsgemäß zum Ziel gesetzt hat, teilnehmen.

Die Schiedsmänner und Schiedsfrauen unterliegen einer ständigen Aufsicht und Qualitätskontrolle durch die Leitung der Amtsgerichte.

Die erforderlichen Sachkosten, um die Arbeit ausführen zu können, übernimmt die zuständige Gemeinde.

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